Buddha und Buddhismus
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Was bedeutet Buddhismus?
Buddhismus bedeutet die Lehre Buddhas oder die Lehre des Erleuchteten. Der Buddhismus ist eine Lebenslehre. Der Buddhismus bezieht sich hauptsächlich auf den Menschen, und es ist sein Ziel, den menschlichen Geist soweit zu entwickeln, dass er selber erkennt, was in Wirklichkeit gut und schlecht, richtig und falsch, vernünftig und unvernünftig ist. Das Hauptziel der buddhistischen Lehre ist das geistige Wohlergehen der Menschen und eine fürsorgliche und verantwortungsbewusste Lebenshaltung. Die buddhistische Lehre ist wegen ihrer Lebensweisheit für alle Mitmenschen leicht zugänglich und gelang in allen Situationen des menschlichen Lebens zur Anwendung.
Was der Name "Buddha" bedeutet
Buddha ist nicht ein persönlicher Name, sondern die ehrenhafte Bezeichnung für den grossartigen Menschen, der die Erleuchtung erlangt hat, d.h. der die wirkliche Natur aller Welten erkannt hat. All das, was auf dieser Welt existiert, ist ganz alleine abhängig von der Natur der eigenen Bedingungen. Dies bezieht sich nicht nur auf die lebenden Wesen, sondern gilt auch für alle Wesen des Geistes.
Alle Dinge im grobstofflichen sowie auch im feinstofflichen Bereich sind in ihrer Entstehung abhängig vom Gesetz von Ursache und Wirkung. Sie alle besitzen die gleichen drei Charakteren (SAMMANNALAKKHANA), nämlich:
- Vergänglichkeit (ANICCA)
- Leiden oder Unzulänglichkeit (DUKKHA)
- Besitzlosigkeit oder Substanzlosigkeit (ANATTA)
Die Lehre Buddhas zeigt dem Menschen in der Übung von Meditation eine Möglichkeit Erkenntnis zu erlangen. Durch die Meditation kann sich der menschliche Geist sehr weit entwickeln, und er wird sich dadurch von seinem Lebensdurst, seinem Hass und seiner Verblendung befreien können. Somit erhält er einen ungehinderten Einblick in die wahre und wirkliche Natur alller Dinge.
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